Berichte

Freitag, 14.08.2026 - 16.08.2026

Großvenediger und Keeskogel

Tourenleitung / Ansprechpartner: Karl-Heinz Hager


Erfolgreiche Hochtour der DAV-Sektion Pfarrkirchen in der Venedigergruppe
Eine achtköpfige Gruppe der Sektion Pfarrkirchen brach vor Kurzem zu einer anspruchsvollen Hochtour in den Nationalpark Hohe Tauern auf. Unter der erfahrenen Leitung von Tourenleiter Karl-Heinz Hager standen mit dem Großvenediger (3.657 m) und dem Keeskogel (3.291 m) zwei spektakuläre Gipfel auf dem Programm.
Die Anreise erfolgte gemeinsam im Vereinsbus zum Parkplatz Blausee im Obersulzbachtal. Von dort verkürzte das Hüttentaxi den Weg durch das lange Tal bis zur Materialseilbahn der Kürsinger Hütte (2.558 m), wo der eigentliche Aufstieg zum Stützpunkt für die kommenden Tage begann.
Gipfelsieg auf dem Großvenediger
Am ersten Hochtourentag hieß es früh aufstehen: Bereits um 5:00 Uhr brachen die Bergsteiger von der Hütte auf. Am Anseilplatz legte die Gruppe gewissenhaft Klettergurt, Seil und Steigeisen an. Über Blankeis und weitläufige Gletscherflächen zog sich der Aufstieg auf rund 3.400 Meter Höhe hinauf zur Venedigerscharte. Ab hier präsentierte sich der Gletscher schließlich mit einer geschlossenen Firn- und Schneedecke, über die die Bergsteigergruppe nach insgesamt 5 Stunden Aufstieg stolz den Gipfel des Großvenedigers erreichte. Ein überwältigendes Panorama belohne die Mühen der Alpinisten. Der Abstieg verlangte nochmals volle Konzentration: In rund drei Stunden manövrierte die Seilschaft sicher durch das spaltenreiche Eis des Gletschers zurück zur Kürsinger Hütte.
Abschluss am Keeskogel
Ebenfalls lohnend gestaltete sich der folgende Tag. Um 7:00 Uhr startete die Gruppe in Richtung des Hüttenbergs, dem Keeskogel. In rund zwei Stunden erreichten die Teilnehmer den 3.291 Meter hohen Gipfel. Wenngleich sich die Sonne an diesem Tag etwas rarer machte, blieb das Wetter stabil und bot erneut fantastische Ausblicke.
Pünktlich zur Mittagszeit kehrte die Gruppe zur Kürsinger Hütte zurück. Nach einer kurzen Stärkung traten die Pfarrkirchner den Abstieg zur Materialseilbahn an. Das Hüttentaxi brachte die Alpinisten zurück zum Parkplatz Blausee, von wo aus es mit dem Vereinsbus wohlbehalten und mit vielen bleibenden Eindrücken zurück nach Pfarrkirchen ging.