Berichte

Sonntag, 26.04.2026 - 26.04.2026

Gottsdorfrunde von Jochenstein

Tourenleitung / Ansprechpartner: Alois Dicklberger

Bei strahlendem Sonnenschein beginnt die Wanderung beim „Haus am Strom“ in Jochenstein. Zuerst ging es wenige Kilometer an der Donau entlang bis wir nach links in die steile Donauleiten einbogen. Auf dem schmalen, steilen aber leicht begehbaren Öttlsteig gingen wir hoch bis zur Ruine Burg Alt-Jochenstein, die wir aber links liegen ließen. Auf der Hochebene angekommen wanderten wir - meist auf Feld- und Waldwegen mit herrlichem Ausblick bis zu den dunstverhangenen Alpen - über das österreichische Heitzendorf nach Gottsdorf.

Hier legten wir eine kurze Pause ein, bevor wir uns Richtung Wallfahrtskirche Kaltenbrunn aufmachten, wo wir für unsere Mittagsbrotzeit einen schön angelegten Rastplatz fanden. Neben Brot und Brotzeit sorgt vor allem eine Quelle für Gesprächsstoff: Ihr Wasser gilt als heilsam – und so probieren einige Wandernde vorsichtig, sich ein paar Tropfen auf die Augen zu träufeln.

Nach der Pause erreichten wir den höchsten Punkt (762m) unserer Wanderung auf dem Höhenbergrundweg. Nach einigem Bergauf und Bergab durch Wiesen und lichte Buchenwälder erreichten wir die Leiten hinab nach Jochenstein. Auf dem gemütlichen Sonnenweg gelangten wir zu einem weiteren Höhepunkt unserer Wanderung, der Ebensteinkapelle, von wo wir einen herrlichen Ausblick auf das Donautal und den Höhenzug des Sauwaldes genossen. Nach dem Ort Riedl gelangten wir über die Burgruine Neu-Jochenstein zu unserer Aufstiegsspur, der wir aber nicht folgten, wir nahem vielmehr den steilen Abstieg auf dem Schmugglerweg auf uns. Der krönende Abschluss war eine Einkehr im Gasthaus Kornexl, das bekannt für seine Fischspezialitäten ist.